Elmar Niehoff
Gestalt, Gedanke, Bild, Symbol
Graphik und Malerei
1997 bis 2007
4. November 2007 - 13. Januar 2008
Der Warendorfer Dr. Elmar Niehoff, 1952 in Duisburg geboren, entdeckte seine Liebe zu Malerei und Grafik bereits in der Schulzeit, als er den Leistungskurs Kunst im Gymnasium belegte. Nach dem Abitur 1971 studierte er erst Chemie, dann Tiermedizin. Nach Promotion und Referendariat ist er seit 1983 als Veterinär bei der Kreisverwaltung tätig. Die Liebe zur Kunst und Kunstgeschichte entdeckte er 1994 wieder. Selbst aktiv künstlerisch tätig ist Niehoff seit 1995. Parallel ließ er sich in Malerei und Grafik von verschiedenen Künstlern ausbilden. Seit 1997 stellte Niehoff seine Arbeiten aus in Ibbenbüren, Münster, Gelsenkirchen, Ahlen und Enschede (NL).
Wie kommt ein Veterinär dazu, Kunst zu machen? Mit dieser Frage sieht sich Niehoff häufig konfrontiert. Für ihn ist die Kunst das Kontrastprogramm zu der zwangsläufigen Spezialisierung im Beruf: „Die Vielseitigkeit menschlicher Fähigkeiten wie auch die Erkenntnismöglichkeiten, wie sie die Kunst bietet, kommen im heutigen Lebensalltag oft zu kurz“, so Niehoff. „Die Kunst macht sichtbar und drückt aus, was Worte nicht sagen können und was allein mit dem nüchternen Verstand nicht erfasst werden kann.“
Darüber hinaus genießt Niehoff die Freiheit in der Kunst: „Ich schätze die Kraft der Kunst und ihren Einfluss auf alle menschlichen Handlungen.“
Die ausgestellten Bilder sind im Zeitraum von 1997 bis 2007 entstanden. Es handelt sich zum überwiegenden Teil um Grafiken und nur zum kleineren Teil um Malerei, wobei aber die Art der Verwendung grafischer Techniken die Grenze zwischen Grafik und Malerei aufzuheben sucht. Verschiedene Techniken wurden angewandt: Aquarell, Tuschezeichnung und Mischtechnik auf Papier, Wachskreide auf Papier, Radierungen und Holzschnitte auf Bütten, Monotypien, Holz- bzw. Stempeldrucke auf China- und Japanpapier.