
Dr. Elmar Niehoff ist seit 1995 künstlerisch tätig. Seit dem Wochenende können Kunstfreunde seine Werke im Theater am Wall bewundern. Barbara Davis kommentierte während der Ausstellungseröffnung die Bilder des Künstlers. (Foto: Schwarzer)
Warendorf. „Bilder drücken aus, was Worte nicht sagen können", sagt Dr.
Elmar Niehoff. Der Warendorfer, 1952 in Duisburg geboren, eröffnete am
Sonntagabend seine Ausstellung im Theater am Wall. In den kommenden Wochen
haben Kunstfreunde die Möglichkeit, Grafik und Malerei aus den vergangenen
zehn Jahren Niehoffs zu bestaunen.
Die Ausstellungseröffnung am Sonntag stieß auf große Resonanz. „Wir haben
volles Haus", stellte Niehoff beim Anblick der Gäste fest. Barbara Davis
führte durchs Programm und erläuterte Wissenswertes zu den Bildern.
Hauptsächlich wurden Grafiken ausgestellt, dazu eine Aquarellmalerei und ein
mit Wachskreiden gestaltetes Bild. Barbara Davis kommentierte die Bilder und
stellte die verschiedenen Techniken vor: Aquarell, Tuschezeichnung und
Mischtechnik auf Papier, Wachskreide auf Papier, Radierungen und
Holzschnitte auf Bütten, Monotypien, Holz- bzw. Stempeldrucke auf China- und
Japanpapier.Elmar Niehoff entdeckte schon als Schüler seine Begeisterung zur
Kunst. Selbst künstlerisch aktiv ist er jedoch erst seit 1995. Zunächst
studierte er Chemie und Tiermedizin. Heute ist er hauptberuflich als
Veterinär für den Kreis Warendorf tätig. Die Kunst ist für Niehoff
Ausdrucksmittel und Kontrastprogramm zum Beruf. Seit 1997 stellt er seine
Werke bei verschiedenen Ausstellungen vor. So etwa in Ibbenbüren, Münster,
Gelsenkirchen, Ahlen und Enschede. Die Ausstellung im Theater am Wall läuft
noch bis zum 13. Januar.
VON MATTHIAS SCHWARZER