Eingebettet in die sanft hügelige Landschaft um Melle liegt das Atelier des Holzbildhauers Peter Marggraf – Ziel des spätsommerlichen „Sonntagsausflugs“ des Kunstkreises, an dem vierzehn Personen im Alter von fünf Jahren bis „spätes“ Mittelalter teilnahmen. Hier entstehen aus heimischen Hölzern die vielgestaltigen Skulpturen des Künstlers. Atelier und Wohnhaus umgibt ein üppiger, naturnaher Garten. Es grünt und blüht überall. Alte Obstbäume biegen sich unter der Last der Früchte – ein frühherbstliches Idyll.
Eingebettet in dieses kleine Paradies sind die Skulpturen mit ihren geschmeidigen, runden, fließenden, organischen Strukturen. Sie sollen, wie Peter Marggraf sagt, Verbindung sein zwischen Mensch, Natur und Kunst: „Meine Skulpturen sollen dazu beitragen, die Sinne für Formen zu öffnen und die innere Paradiessehnsucht anzusprechen als Berührung von Herz zu Herz.“
Die Kunstkreisgruppe spürte deutlich, mit welch großer Freude und Hingabe Peter Marggraf seine Werke gestaltet. „Er lässt die Skulpturen eher „geschehen“, stellt sich auf sein Material ein“, so empfindet es die Kunstkreisvorsitzende Dr. Irmgard Schmieder. „Ein „Macher“ ist er nicht, wohl aber ein sensibler, naturverbundener Künstler,“ charakterisiert sie den Holzbildhauer.