
Informationen
Einbindung der
Schulen
Workshops
Ausstellung in der Galerie
Kunstraum 28.8. - 12.9.09
Petersfield
Fortsetzung in Petersfield
Fahrt nach Petersfield
26.3. - 29.3.09
Ausstellung in Petersfield
28. 3. - 29. 4. 09
Ausstellungseröffnung in Petersfield
Workshop in Petersfield
Schülerarbeiten in Partnerstädten
Ausstellung von Schülerarbeiten in Pavilly
Künstler
Marc
Anckaert
Nicolas Baptiste
Mary Herdman
Liz Clifford
Bernard Tabarin
Marek Walega
(klicke auf die
Bilder, um sie groß zu sehen)
-beat-
Warendorf. Seine Arbeiten der Öffentlichkeit zeigen zu dürfen, ist immer
etwas Aufregendes, denn man stellt sich damit der Kritik. In einem
anderen Land ausstellen zu können, ist eine besondere Ehre.
Insgesamt dreizehn
Warendorfer Künstlern wurde diese Ehre nun Zuteil. Sie haben die
Gelegenheit bekommen, einen Querschnitt ihrer Arbeiten in Warendorfs
Partnerstadt Petersfield präsentieren zu können. Die Arbeiten von
Brigitte Kumpf, Henrike Dufhues, Carmen Weber, Dr. Elmar Niehoff, Otto
Dürschlag, Manfred Kronenberg, Cornelia Kalkhoff, Renate Schulze-
Versmar, Winfried Obst, Benno Sökeland, Heike Kaldeway Beate Trautner
und Rosemarie Beckmann hatte die Petersfielder Künstlerin Diane Thiessen
bei ihrem Besuch im Oktober des vergangenen Jahres ausgesucht. Unter dem
Motto „Auf Europäische Art“ stand in Warendorf alles im Zeichen der
Künstler aus den vier Partnerstädten. Diane Thiessen, Künstlerin aus
Petersfield, hatte derzeit in Warendorf ausgestellt und einen Workshop
geleitet. Der Gedanke des Partnerschaftlichen Austauschs solle auch in
kreativer Hinsicht weiter geführt werden. Die Idee, im Gegenzug eine
Ausstellung mit Warendorfer Künstlern in der Englischen Partnerstadt
Petersfield zu gestalten, ist nun in die Tat umgesetzt worden.
Sieben der dreizehn
Künstler machten sich, die Exponate sicher verpackt in zwei Pkws auf den
Weg nach Petersfield, um bei der Eröffnung der Ausstellung „live“ dabei
sein zu können.
Heike Kadeway, Cornelia
Kalkhoff, Winfried Obst, Renate Schulze- Versmar, Beate Trautner, Benno
Sökeland und Rosemarie Beckmann brauchten nur die Bilder bei der Galerie
abliefern und konnten dann zwei wunderbare Tage in Petersfield und
Umgebung genießen. Mit dem hängen hatten sie nichts zu tun. Julian Bond
und Bill Pullen nahmen Bilder, Fotografien, Quilts und Holzobjekte in
der Galerie „Arcademy Arts“ in Empfang.
Am Samstagabend konnten
die sieben kreativen Köpfe erstmals die Ergebnisse sehen und waren
begeistert.
Die
Präsentation ist mehr als gelungen. Obwohl die Arbeiten sehr
unterschiedlich sind, haben Julian Bond und Bill Pullen es geschafft
eine Harmonie hinein zu bringen. Jede Ecke und jeder Winkel hat etwas zu
bieten. Dabei wirkt nichts überfüllt. Neben jedem Exponat sind Titel und
Name des Künstlers mit einer Vita angebracht. Zur nächsten Überraschung
kam es dann um 19 Uhr. Die Tür schien sich nicht mehr schließen zu
wollen, so viele Gäste kamen zur offiziellen Eröffnung. Viele Mitglieder
des Twinning Committee sind gekommen. Man kennt sich von den Besuchen in
Warendorf. Viele Umarmungen folgen der Begrüßung. Die
Ausstellungseröffnung wird zum Freundschaftstreffen. Auch der ehemalige
und dreimalige Bürgermeister von Petersfield Ken Hick und seine Frau
Jean sind mit dabei. Ken Hick hat mehrere Bücher über die Historie
Petersfields verfasst und einen Vortrag in der Warendorfer
Volkshochschule gehalten.
Auch die Künstler, die
im vergangenen Oktober in Warendorf ausgestellt hatten, waren entweder
beim Workshop oder aber am Abend der Ausstellungseröffnung dabei.
Diane Thiessen begrüßt
die Ausstellungsbesucher und erzählt in lebhaften Worten über den
Werdegang der Städtepartnerschaftlichen „Kunst- Geschichte“. Dann
übergibt Thiessen das Wort an Renate Schulze- Versmar, der Vorsitzenden
des Kunstkreis Warendorf. Renate Schulze- Versmar hat ebenfalls einigen
Beteiligten zu Danken und im Gegenzug erzählt sie die Geschichte des
Kunstaustauschs aus Warendorfer Sicht. Vor allem aber bedankt sich
Renate Schulze- Versmar bei Diane Thiessen für ihren Einsatz und die
Arbeit und überreicht ihr einen dicken Blumenstrauß. 
Nach dem offiziellen
Teil genießen es die zahlreichen Besucher durch die Ausstellung zu gehen
und sich direkt mit den Künstlern über die Arbeiten und anderes
unterhalten zu können.
Die Warendorfer
Künstler müssen sich der direkten Kritik der Englischen Gäste stellen
und die fällt überaus positiv aus.
Der Künstleraustausch
wird nicht nur weiter gehen – er wird noch intensiver geführt werden. Da
sind sich alle einig. Es gibt schon eine Idee, was mit den Bildern, die
beim Workshop in Bedales School entstanden sind, passieren kann. Aber
das wird noch nicht verraten.
Auch wenn die sieben
Warendorfer die Bilder bis zum Besuch einer Gruppe aus Petersfield in
Warendorf im August zurück lassen müssen, nehmen sie eine große Menge an
Eindrücken wieder mit.