Museumsfahrt in das neuerbaute "Kunstquartier" in Hagen am 6. 9. 09

  

Das neuerbaute "Kunstquartier" in Hagen war das Ziel von 17 Kunstinteressierten,die sich im Rahmen der Museumsfahrten des Kunstkreises Warendorf wieder gemütlich mit dem Zug auf den Weg machten.

 

Überrascht waren die Besucher, wie gut sich der von einer Glashülle ummantelte Betonquader des Emil Schuhmacher-Museums mit dem restaurierten historischen Osthaus-Museum verbindet.

 

Die zweistündige sehr informative Führung einer Kunsthistorikerin begann mit den Werken des Jugendstils, führte durch die Abteilung der Expressionisten, sowie durch die Sonderausstellung mit vielen farbintensiven Bildern von Christian Rohlfs.

 

Gespannt gingen die Warendorfer in den Emil Schumacher Ateliernachbau, der mit der uralten, farbverkrusteten Staffelei, Farbtöpfen und Pigmentsäcken einen kleinen Einblick in die Atmosphäre des Hagener Künstlers bietet. Eine Außentreppe über drei Etagen verbindet zwei große Saalfluchten, in denen die 80 oft riesigen Bilder Emil Schumachers begeisterten. Zu dem dicken Farbauftrag fügte der Künstler oft Teer, Kohle oder sogar Steine hinzu.

Gefallen fanden auch die Papierarbeiten, die er- durch Reisen nach Tunesien und dem Irak angeregt- schuf.

Die 50 Porzellanteller hätten die Besucher am Liebsten mit nach Hause genommen.

Die vier großflächigen Pferdebilder würde der Kunstkreis  gerne einmal in Warendorf im Rathaus präsentieren.

 

Zum Abchluss der Museumsfahrt lockte die Sonne zum Kaffee und Gespräch nach draußen, wo alte Bäume Schatten spendeten.

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Bilder: Renate Schulze Versmar

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