Ein Surrealist mit Humor

Kunstkreis Warendorf besucht Max Ernst – Ausstellung in Münster am 13. 11. 09

 

 Vor der Sammlung von Max Ernst – Plakaten versammelten sich die Mitglieder des Kunstkreises Warendorf zum abschließenden Gruppenfoto

 

Zweiundzwanzig Kunstfreunde aus Warendorf machten sich am 3.Adventssonntag  auf den Weg nach Münster, um die Ausstellung „Max Ernst lässt grüßen - Peter Schamoni begegnet Max Ernst“ im LWL-Museum zu besuchen. Diesmal hatte Henrike Dufhues für den Kunstkreis Warendorf die Organisation der Museumsfahrt übernommen. Die Führung durch die Ausstellung beschränkte sich auf wenige beispielhafte Exponate, aber es blieb den Teilnehmern  anschließend genügend Zeit, alle Bilder und Skulpturen ausgiebig zu betrachten.


Max Ernst zählt zur Gruppe der Surrealisten. Seine Bilder sind aber nicht immer so bedrohlich und alptraumhaft wie die seiner Kollegen. Ernst hatte offensichtlich Humor und selbst seine Monster haben noch etwas Liebenswürdiges. Auffallend ist seine außerordentliche Kreativität und Experimentierfreudigkeit. So übertrug er die Struktur von Holz und Pflanzenteilen durch Reiben mit einem Stift auf Papier und benutzte die Ergebnisse dann als Ausgangspunkt für Zeichnungen. Für die Mappe „Maximiliana“ entwickelte er eine den Hieroglyphen ähnliche Bilderschrift, und er erfand das „Dripping“ (Farb-Tröpfeln), welches später Jackson Pollock zur Meisterschaft brachte.
Ergänzt wird die Ausstellung von Ausschnitten der preisgekrönten Filmbiografie seines langjährigen Freundes, des ehemaligen Münsteraners Peter Schamoni.
 

 

 

 

 

 

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